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Das Universum, in seiner unermesslichen
Größe, entzieht sich fast vollständig dem
Verständnis eines einzelnen Individuums. Millionen
von Galaxien mit wiederum Billionen von Sternen, ziehen
ihre Bahnen und bilden eine kosmische Bühne, die jeden
Beobachter faszinieren muss. Sonnen entstehen und erlöschen.
Neues Leben wird in unglaublicher Vielfalt geboren und vergeht
in der selben Sekunde im Feuer explodierender Sterne. Bei
der Größe dieser kosmischen Bühne scheint
es wahrscheinlich, das sich gerade in diesem Moment ein
Volk aufmacht, um seinen Weg zu den Sternen zu suchen.
Oft ist der Antrieb für
ein solches Vorhaben im simplen Wissensdrang oder unstillbarer
Neugier begründet. Manchmal ist es die Suche nach intelligenten
Brüdern im All, oder der Wunsch, die letzten, unentdeckten
Geheimnisse des Universums zu lüften. Hat man die erste
Schwelle überschritten und das heimatliche Sonnensystem
verlassen, dann kommt plötzlich die Erkenntnis, dass
dieser Schritt nur eine weitere Tür öffnet, die
wieder zu neuen, unendlich vielen Fragen führt. So
unüberschaubar wie unser Universum, so unüberschaubar
ist die Anzahl seiner Geheimnisse. Vielleicht ist es deshalb
die logische Konsequenz, das früher oder später
jedes intelligente Lebewesen der Faszination des Kosmos
und seiner Gesetze erliegt.
Die Geschichte um VITHAU beginnt
mit dem Vorhaben eines jungen und aufstrebenden Volkes,
das sich genau dieser Herausforderung stellt. Wissend, das
die Entwicklung aufstrebender Völker oft ebenso schnell
endet, wie sie begann, kann man nur das Beste hoffen. Manchmal
jedoch, vielleicht nur alle Millionen Jahre einmal, erlangt
ein Volk eine herausgehobene, kosmische Bedeutung. Dann
prägt es durch das Wirken seiner Vertreter die Geschichte
einer ganzen Galaxis. Ob das bei dem jungen Volk der folgenden
Erzählung zutrifft, können wir noch nicht wissen.
Zugegeben, es bringt viele positive und vielversprechende
Eigenschaften mit, die es auszeichnen. Tatendurst und Energie
gehören ebenso dazu, wie flammende Begeisterungsfähigkeit.
Leider besitzt es auch Schwächen die ihm zum Verhängnis
werden können, zur Stagnation führen oder gar
zum endgültigen Untergang. Wo Licht ist, da ist auch
Schatten. Doch an all diese Dinge verschwenden die jungen
Raumfahrer keinen Gedanken. Für sie gibt es nur ein
Ziel, nur einen Traum, der ihr gesamtes Denken beherrscht.
Die letzten Barrieren zu überwinden und die Weiten
des Kosmos zu ergründen. Sehen wir ihnen einfach eine
Weile zu und verfolgen, was das Schicksal für sie bereit
hält. |